Depressionen Burnout Antriebslos
Weltweit leiden laut der Weltgesundheitsorganisation WHO etwa 350 Millionen Menschen unter Depressionen. Es handelt sich auch hierzulande um eine Volkskrankheit, die nach Einschätzung von Experten den höchsten Verlust an Lebensqualitätsjahren verursacht.
In der Öffentlichkeit werden Depressionen inzwischen deutlicher wahrgenommen als noch vor einigen Jahren. Das liegt nicht an einem Anstieg der Erkrankungen, sondern daran, dass diese häufigste der seelischen Krankheiten aus dem Schatten hervorgetreten ist und – nachdem eine Reihe prominenter Menschen daran erkrankt sind – weniger tabuisiert wird.
Die „eine“ Depression gibt es nicht. Man unterscheidet unterschiedliche Formen, die auch verschiedene Ursachen haben können. So spielen manchmal eine familiäre Disposition und biologische Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel bei bipolaren Störungen. Dann können Schwierigkeiten bei der Sozialisation oder Traumata in der Lebensgeschichte zu Depressionen führen. Oder sie sind Folge von körperlichen Erkrankungen wie bei der Parkinson-Erkrankung. Auch akute Belastungssituationen oder chronische Erschöpfungszustände können ein Anlass sein.
Auch die Umgebung sollte auf Veränderungen achten
Die Depression kann verschiedene Symptome zeigen, darunter Hoffnungslosigkeit, Angst, Verlust von Freude, Schlafstörungen, eine Empfindung von Gefühllosigkeit, körperliche Beschwerden und suizidale Gedanken. Einige dieser Gefühle können vorübergehend auch beim Gesunden auftreten, aber wenn solche Symptome länger als zwei bis vier Wochen anhalten, empfehlen Experten den Gang zum Hausarzt. Da der Betroffene selbst diese Veränderungen oft gar nicht wahrnimmt oder nicht einordnen kann, sollten auch Familie und Kollegen ihn gegebenenfalls darauf aufmerksam machen und einen Arztbesuch vorschlagen. Kommt der Patient dann zum Spezialisten, wird zunächst die Form der Depression festgestellt, weil davon auch die Behandlung abhängt.
Manager haben ein Burnout – Putzfrauen eine Depression?
Bei dem Burnout handelt es sich auch um einen Erschöpfungsprozess, der in eine Depression mündet. Dabei wurden die Regenerationsmöglichkeiten vernachlässigt. Das führt zu Ärger, Wut, negativen Gefühlen und einer spürbaren Minderung der Leistungsfähigkeit. Auch kommt es zu einem Wertewandel: Die anfänglich gern durchgeführte Arbeit wird abgelehnt oder gehasst.
Neben der Behandlung der Erschöpfungsdepression hilft Betroffenen eine geänderte Haltung zu den sogenannten Stressoren.
Mit Achtsamkeitsverfahren können sie ihre Regenerationsprozesse stärken und Rückfällen vorbeugen.
Wichtig sind dafür auch Rückzugstermine, zum Beispiel, indem man jeden Tag 20 bis 30 Minuten für sich selbst freihält und einen „heiligen Termin“ pro Woche festlegt, der auch unter Zeitdruck und Belastung nicht abgesagt wird. Außerdem helfen Hobbys, eine intakte Partnerschaft und soziale Kontakte in der Vorbeugung. Wie groß die Verwirrung um Burnout und Depression in den letzten Jahren war, zeigt auch die Bedeutung des sozialen Status’ bei der Diagnosestellung: Während bei der Küchenhilfe oder Putzfrau schneller eine Depression festgestellt wird, bezeichnet man die gleiche Symptomatik bei einem Manager oder Lehrer als Burnout.
2. Ursachen und Risikofaktoren
Die Ursachen einer Depression können unterschiedlichster Natur sein. Körperliche, genetische und psychische Aspekte spielen dabei eine Rolle. Auch können verschiedene Krankheiten, schwierige Lebenssituationen und akuter Stress dazu beitragen eine Depression zu bekommen. Viele, meist vermeintlich harmlose Faktoren ergeben in ihrer Komposition schließlich das komplexe Krankheitsbild. Die eindeutigen Ursachen sind bis heute jedoch noch nicht vollständig geklärt.
Vitalstofftherapie – eine natürliche & effektive Behandlung
Eine erfolgreiche Methode zur Vorbeugung als auch zur Unterstützung bei der Therapie von Depressionen ist die Vitalstofftherapie. Diese Behandlungsform ist ein wichtiger Teil der Ernährungsmedizin und dient zur optimalen Versorgung des Körpers mit allen relevanten Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Um den Bedarf an diesen wichtigen Nährstoffen zu decken, eignet sich die regelmäßige Einnahme eines natürlichen Konzentrats.
Vitalstoffe werden für alle lebensnotwendigen Zell- und Organfunktionen benötigt und spielen auch bei Depressionen eine essentielle Rolle.
Das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem positiven Einfluss von Vitalstoffen auf Depressionen. Die bedeutendsten Vitalstoffe in Bezug auf die psychische Erkrankung werden im Folgenden vorgestellt.
Omega-3-Fettsäuren: Diese gelten als wichtiger Bestandteil einer anti-depressiven Therapie. Es wird angenommen, dass ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren die Verbindung zwischen den psychischen Symptomen und den häufig begleitend auftretenden körperlichen Symptomen herstellt.
L-Carnitin: Es reguliert die Ausschüttung der Neurotransmitter an den Nervenenden und erleichtert somit eine schulmedizinische medikamentöse Therapie von Depressionen.
B-Vitamine: Vitamin B1 ist wichtig für die Energieversorgung der Nervenzellen, für die Nervenreizleitung und die psychische Befindlichkeit. Vitamin B6 spielt eine bedeutende Rolle für die körpereigene Produktion von Serotonin und anderen Neurotransmittern. Bei älteren Menschen wirkt sich vor allem Vitamin B12 sehr positiv aus.
Folsäure: Eine Studie aus Boston zeigt bei 110 Patienten mit schweren Depressionen, dass die angewandten Medikamente bei hohem Folsäurespiegel im Blut deutlich besser wirken.
Vitamin C & D: Diese beiden Vitamine tragen zu einer verbesserten Funktion der Psyche bei. Vitamin D ist vor allem bei saisonalen Depressionen wichtig. Im Winter ist die körpereigene Vitamin-D-Produktion aufgrund mangelnder Sonneneinstrahlung extrem eingeschränkt.
Selen & Eisen: Diese beiden Vitalstoffe wirken dem Risiko entgegen, an einer Depression zu erkranken. Eisen fördert außerdem einen gesunden Schlaf und liefert den Zellen Energie.
Magnesium & Zink: Die regelmäßige Einnahme von Magnesium mindert das Ausmaß einer Depression. Der Mineralstoff Zink wirkt sich positiv auf den Therapieerfolg aus.
Nun ist es jedoch sehr wichtig, sich nicht auf nur einen einzelnen Vitalstoff zu konzentrieren. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Vitalstoffe besser und effektiver wirken, wenn sie in Kombination miteinander eingenommen werden. Dabei sollte man stets auf ein Vitalstoffpräparat zurückgreifen, welches optimal dosiert ist und ausschließlich natürliche Substanzen beinhaltet.
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Anti-Stress, geistige Leistung, Gehirn
Dr. Jacob´s
Nährstoffversorgung für Nerven und Gehirn
Unsere moderne Welt verlangt uns häufig sehr viel ab: Ständige Termine, Multi-Tasking, beruflicher und Freizeit-Stress. Nerven und Gehirn müssen oft auf Hochtouren laufen, manchmal fühlen wir uns regelrecht ausgelaugt.
Unsere Nerven sind auf zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe angewiesen, um normal funktionieren zu können. Das Gehirn verbraucht etwa 20 % des Energieumsatzes im Ruhezustand, obwohl es nur ca. 2 % des Körpergewichts ausmacht!
Gönnen Sie Ihrem Geist ausreichend Ruhe und versorgen Sie ihn gut!