Es gibt mehr als 100 auslösende Faktoren
Die Nervenkrankheit Polyneuropathie beginnt meist in den Zehen. Typische Symptome sind Missempfindungen wie Kribbeln, Stechen, Brennen und Taubheit, die symmetrisch an beiden Füßen auftreten, mit der Zeit stärker werden und sich bis zur Körpermitte ausbreiten können. Ihren Ursprung haben die Gefühlsstörungen in den langen Nerven, die Muskeln, Haut und Organe mit dem Gehirn verbinden. Schäden an den Nerven führen dazu, dass die Weiterleitung von Informationen zwischen Gehirn, Rückenmark und dem Rest des Körpers gestört ist.
Die häufigste Nervenschädigung ist die Diabetische Polyneuropathie. Diese entwickelt sich bei rund der Hälfte aller Diabetiker. Es gibt verschiedene Arten der Nervenschädigung: Die periphere Neuropathie betrifft vor allem die Nerven in den Füßen und Beinen. Sie äußert sich in Missempfindungen wie Ameisenkribbeln, taubem Gefühl, Brennen und einer verringerten Schmerzwahrnehmung. Bei der autonomen Neuropathie ist das vegetative Nervensystem geschädigt. Die inneren Organe sind hier betroffen. Mögliche Beschwerden sind Verdauungsprobleme wie Durchfall und Verstopfung, Blasenentleerungsstörungen und Potenzprobleme können ebenfalls auftreten. Auch der Herzmuskel kann betroffen sein und Herzschmerzen verursachen. Eine Folge kann sein, dass die Lebensqualität der Betroffenen auf Grund der Beschwerden erheblich sinkt, oft sind Depressionen die Folge.
Die Polyneuropathie geht mit äusserst unangenehmen Symptomen einher – und die Schulmedizin weiss nicht wirklich Hilfe.
Tritt die Polyneuropathie im Rahmen eines Diabetes ein, versucht man die Neuropathie über die Einstellung des Blutzuckerspiegels zu mildern. Denn zu viel Zucker im Blut schadet den Nerven.
Gelingt dies nicht, kommen in der Schulmedizin Schmerzmittel, Antidepressiva oder sogar Antikonvulsiva (Mittel gegen Krampfanfälle) zum Einsatz. Heilen können diese Mittel jedoch nicht.
Im Gegenteil. Allesamt sind sie für ihre ungünstigen Nebenwirkungen bekannt, so dass der Betroffene meist das eine Leiden gegen das andere eintauscht oder im schlimmsten Falle letztendlich mit mindestens zwei Problemen zu kämpfen hat – mit der nicht geheilten Polyneuropathie und den Nebenwirkungen der Medikamente.
Gerade bei der diabetischen Form der Polyneuropathie lohnt es sich jedoch ausserordentlich, ganzheitliche Massnahmen anzuwenden. Sie können die diabetische Polyneuropathie heilen oder zumindest so stark lindern, dass der Schmerz erträglich bzw. kaum mehr spürbar wird.
Dazu gehören beispielsweise die folgenden Massnahmen, die hier näher beschrieben werden:
die Behebung eines möglichen Vitamin-D-Mangels
die Einnahme von Magnesium,
Vitamin B12 bzw. des B-Komplexes,
von Alpha-Liponsäure und
N-Acetylcystein
die Aufnahme gesunder und hochwertiger Fette
das Meiden von Alkohol, Zigaretten, Zucker, Fertigprodukten etc.
das Vermeiden von Blutzuckerschwankungen (z. B. mit Hilfe des intermittierenden Fastens)sowie eine Ernährungsumstellung auf eine vegane und basische Ernährung – worauf erst kürzlich eine Studie hinwies, die im Fachmagazin Nutrition & Diabetes veröffentlicht wurde.
Nach 20 veganen Wochen weniger Schmerzen.
Die Forscher vom Ärztekomitee der California State University und der George Washington University School of Medicine and Health Sciences stellten bei 17 Erwachsenen, die an diabetischer Polyneuropathie litten, die Ernährung auf eine vegane und fettarme Ernährungsweise um.
Zusätzlich erhielten die Teilnehmer ein Vitamin-B12-Supplement. Das Experiment dauerte 20 Wochen lang.
Es zeigte sich, dass sich mit der veganen Ernährung die Schmerzen ganz signifikant verbesserten und die Teilnehmer zusätzlich im Durchschnitt 7 Kilogramm an Gewicht verloren.
Die durch die vegane Ernährung einsetzende Schmerzlinderung wurde mit drei Methoden festgestellt, darunter ein Fragebogen an die Teilnehmer und die Messung der elektrochemischen Hautleitfähigkeit im Fuss.
Dr. Jacob's Basenmittel – nach dem Vorbild der Natur
Unsere moderne Lebensweise geht oft mit Hektik, einseitiger Ernährung („on the run“), Alkohol, Kaffee, zu viel tierischem Eiweiß und Fett sowie Zucker einher – alles Faktoren, die auch die natürliche Mineralstoff- und Säure-Basen-Balance im Körper negativ beeinflussen können.
Unsere normalen Stoffwechselvorgänge sind aber von einem ausgeglichenen Mineralstoff- und Säure-Basen-Haushalt abhängig.
Gerne informieren wir Sie über aktuelle Manuelle Therapien und Präventionsmaßnahmen