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Meridiane (Leitbahnen)

Als Meridiane bezeichnet man in der traditionellen Chinesischen Medizin Leitbahnen, die den ganzen Körper durchziehen sollen. In Ihnen fließt die Lebensenergie, Qi genannt. Entlang der Meridiane liegen auch die Akupunkturpunkte, über die man das Qi beeinflussen kann. Lesen Sie hier, was Sie über die Meridiane, deren Funktionsweise und den Zusammenhang mit verschiedensten Erkrankungen wissen sollten.

 

Das Konzept der Meridiane

Das Konzept der Meridiane entstand vor über 2000 Jahren in China. Anhänger der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehen davon aus, dass die Meridiane den gesamten Körper durchziehen. Über sie wird die Lebensenergie, Qi genannt, verteilt. Auf den Meridianen sitzen zudem die Akupunkturpunkte, über die sich der Fluss des Qi beeinflussen lässt.

 

Eine der grundlegenden Annahmen der TCM besteht darin, dass auf diesen bestimmten Energiebahnen, den Meridianen, insgesamt 365 Akupunkturpunkte angeordnet sind. 

Die Punkte sind mit einem oder mehreren Organen oder Körperteilen verbunden und können diese demzufolge beeinflussen. 

Treten Störungen an einem Akupunkturpunkt auf, hat das auch Einfluss auf das Organ oder den Körperteil, das bzw. der mit diesem Punkt verbunden ist. 

Der Hautwiderstand ist bewiesener Maßen in den Projektionszonen von Störungen innerer Organe (also an den Akupunkturpunkten) herabgesetzt. Ursache sind unterschiedliche Quellungszustände der Haut. Man unterscheidet zwölf Hauptmeridiane, die sich spiegelbildlich auf beiden Körperseiten befinden. Weitere Akupunkturpunkte kommen aufgrund von acht Extrameridianen und Extrapunkten hinzu.

Die Meridiane schließen sich immer zu Yin / Yang Paaren zusammen. An der Außenseite der Extremitäten (Arme und Beine) verlaufen die Yang-Meridiane, die mit den entsprechenden Hohlorganen in Verbindung stehen.

An der Innenseite der Extremitäten verlaufen die Yin-Meridiane, die zu den entsprechenden Speicherorganen Verbindung haben.

 

 

 

Die Bedeutung von Yin Yang

Himmel und Erde, Tag und Nacht, Ebbe und Flut – ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass es tatsächlich ziemlich viele Dinge gibt, die ohne einander nicht existieren können? Dann haben Sie damit im Prinzip schon das Yin-Yang-Prinzip verstanden. 

Denn die chinesische Philosophie besagt genau das: Es gibt immer zwei entgegengesetzte Kräfte, die miteinander im Einklang stehen. 

 

Das Symbol, das man beim Stichwort Yin Yang sofort vor Augen hat, besteht aus einem schwarzen und einem weißen Teil. 

 

Der schwarze Bereich (Yin) steht dabei für Dunkelheit, Ruhe, passives Empfangen, das Weibliche und Weiche.

Weiß (Yang) hingegen bedeutet Sonne bzw. Helligkeit und Wärme, aktives Geben und Männlichkeit.

Sie sind zwei sich ergänzende, nicht voneinander trennbare, zueinander im Gleichgewicht stehende und sich ständig verändernde Elemente, die die Voraussetzung für alles Leben sind.

 

Bei der Meridianpartnerschaft nach der Oben/Unten Regel spricht man von korrespondierenden Meridianen und meint damit Meridiane, die an Arm und Bein an anatomisch korrespondierender Stelle verlaufen.

Z. B. verläuft der Herzmeridian am Arm an der Innenseite.

Der korrespondierende Meridian sollte also am Bein an der Innenseite verlaufen: es handelt sich um den Nierenmeridian.

 

Das Qi (Lebensenergie) 

 

 

Qi beeinflusst unseren Stoffwechsel im Körper, z. B. die Umwandlung von Nahrung und Atemluft in Blut.

 

Qi steuert unsere Entwicklung. Es bestimmt Aussehen, Körpergröße und den Knochen- und Muskelbau.

 

Qi schützt unseren Körper vor äußeren Einflüssen wie Hitze oder Kälte und reguliert die Körpertemperatur.

 

Qi ist Ursprung unserer körperlichen und geistigen Aktivität.

 

Symptome bei Qi-Funktionsstörungen

 

Qi-Mangel/Leere: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, körperliche Schwäche, Kurzatmigkeit, Schwitzen bei geringer Anstrengung und Verschlechterung der Beschwerden ei körperlicher Anstrengung.

Jeder Funktionskreis kann einen Qi-Mangel aufweisen. 

So zeigt sich z.B. ein Milz-Qi-Mangel durch folgende Symptome: Antriebslosigkeit, Appetitmangel, breiige Stühle.

 

Qi-Stagnation - der freie Fluss des Qi ist gestört: In den Leitbahnen führt das zu Schmerzen, Muskelkrämpfen und Verspannungen. Beschwerden bessern sich durch Bewegung.

 

Gegenläufiges Qi - der Qi Fluss läuft in die falsche Richtung: Erbrechen, Übelkeit oder Husten.

 

 

Wenn die Qi-Energie heilsam eingesetzt wird, dann bringt sie Harmonie, Ausgewogenheit, Vitalität, Stärke und Erkenntnis mit sich. Sie hat eine alchimistische, verwandelnde Fähigkeit.

 

Qi kreist an einem Tag in den Meridianen dreimal durch den ganzen Körper. Dabei nimmt es immer den folgenden Weg:

vom Brustkorb zur Hand, von der Hand zum Kopf, vom Kopf zum Fuß und vom Fuß zum Brustraum.

 

 

Fazit :

Durch unsere drei Aku-Press-Line Therapien erreichen wir also alle Qi (Lebensenergie) Punkte

 


Die Organe sind in der chinesischen Medizin in sogenannte Zang- („Speicher-“) Organe (Pericard, Herz, Lunge, Leber, Milz, Niere) und Fu-(„Hohl-“) Organe (Magen, Dünndarm, Dickdarm, Gallenblase, Blase, 3 facher Erwärmer) eingeteilt.

 

Zusätzlich unterscheidet man bei den jeweiligen Meridianen, wie bereits erwähnt, in Yin- und Yang-Meridiane.

 

Dabei sind alle Speicherorgane Yin-Meridianen zugeordnet und zu jedem Yang-Meridian findet sich ein Hohlorgan.

 

Man ordnet nun den verschiedenen Organen und ihren Meridianen noch ein Naturelement zu.

 

In der chinesischen Auffassung sind dies die 5 Elemente Erde, Wasser, Feuer, Holz und Metall:

Erde: Magen, Milz

Wasser: Niere, Blase

Feuer: Herz, Pericard, Dünndarm, 3 facher Erwärmer

Holz: Leber, Gallenblase

Metall: Lunge, Dickdarm

 

 

 

Es gibt in der TCM 12 Hauptmeridiane. Sie verlaufen paarig angelegt auf jeder Körperseite, links und rechts spiegelbildlich als Längslinien auf dem Körper. Jedem Meridian ist ein Organ zugeordnet. Die Meridiane mit ihren gängigen Abkürzungen lauten wie folgt:

Magen (Ma)

Milz (Mi)

Dickdarm (Di)

Dünndarm (Dü)

Herz (He)

Leber (Le)

Gallenblase (Gb)

Lunge (Lu)

Niere (Ni)

Blase (Bl)

Perikard (Pe)

3 facher Erwärmer oder 3-Erwärmer (3E)

 

Der Lungenmeridian (Lu) 

Er beginnt im 1. Rippenzwischenraum unterhalb des Schlüsselbeins, verläuft kurz aufwärts, dann auf der Innenseite des Oberarms, wo er innen als vorderster Meridian durch die Ellenbeuge zum Daumen zieht. Er ist ein Yin-Meridian und besteht aus 11 Punkten. 

Indikation in der TCM: Beschwerden des gesamten Respirationstraktes, Haut und Anhangsgebilde und Beschwerden im Meridianverlauf und im Brustraum.

 

 

Der Dickdarmmeridian (Di) 

Der Dickdarmmeridian beginnt neben dem daumenseitigen Nagelwinkel des Zeigefingers, zieht über den Unterarm und die Außenseite des Ellenbogens zum höchsten Punkt der Schulter. Weiter verläuft er zum Kopf über die Wange, wo er am Oberende des Nasenflügels auf der jeweils anderen Körperseite endet. Er ist ein Yang-Meridian und besteht aus 20 Punkten.

Verwendung in der TCM: Schmerzen im Meridianverlauf, gesamter HNO-Bereich, Nase, Nebenhöhlen, Hautbeschwerden, Migräne, Kopfschmerzen v.a. bei Ausstrahlung in den Gesichtsschädel, Darmbeschwerden, Augenleiden.

 

 

Der Magenmeridian (Ma)

Er beginnt am Endpunkt des Dickdarmmeridians am seitlichen Nasenflügel und tritt am Augenunterrand an die Oberfläche. Zunächst zieht der oberflächliche Ast über die Wange zum Mund, um dann zur seitlichen Stirn wieder aufzusteigen. Der Hauptast zieht vom Unterkiefer entlang des seitlichen Halses zur Grube über dem Schlüsselbein, dann über die Brustwarzen; am Nabel vorbei; vorne  am Bein entlang und endet an der Außenseite der 2. Zehe. Der Magenmeridian ist ein Yang-Meridian und hat 45 Punkte.

Verwendung in der TCM: Beschwerden im Meridianverlauf und in der Verdauungsfunktion; psychisch ausgleichende Punkte.

 

 

Der Milzmeridian (Mi) 

Der Milz oder zusammenfassend auch Milz/Pankreasmeridian beginnt am inneren Nagelfalz der Großzehe, zieht über den inneren Fußrand vor den inneren Knöchel, vorne seitlich entlang Knie und Oberschenkel, dann seitlich über Leiste und Rumpf bis zum 2. Zwischenrippenraum. Er ist ein Yin-Meridian und besteht aus 21 Punkten.

Indikation in der TCM: Schmerzen und Schwellungen im Meridianverlauf, Erkrankungen des Verdauungsapparates, Bauchschmerzen, Erbrechen, „Gelbsucht“ (Ikterus), Beschwerden im kleinen Becken, alles, was mit Blut zusammenhängt (Menstruation, Blutdruck), Regulation des Flüssigkeitsgleichgewichts, Muskulatur, Bindegewebe, Schwäche und allgemeines Schweregefühl des Körpers.

 

Der Herzmeridian (He) 

Er geht vom Herzen aus und tritt in der Achsel an die Oberfläche. Von dort verläuft er am hinteren inneren Arm durch die Ellenbeuge entlang des inneren Unterarms zur Handinnenfläche und endet an der dem Ringfinger zugewandter Seite des kleinen Fingers am Nagelwinkel. Der Herzmeridian ist ein Yin-Meridian und hat 9 Punkte.

Verwendung in der TCM: Beschwerden im Meridianverlauf, als „Erfolgsorgan Herz“ auf Herz Kreislauf wirksam; v.a. aber „Herz“ im übertragenen Sinne, also Seele, Geist und Großhirn; daher bei Erkrankungen im zentralen Nervensystem.

 

 

Der Dünndarmmeridian 

Dieser Meridian tritt am Kleinfinger an die Oberfläche, zieht über die Handkante zum Handgelenk, über den hinteren Unterarm zum Ellenbogen und weiter über den hinteren Oberarm zickzack artig über das Schulterblatt. Dann verläuft er über die Schulter am seitlichen Hals entlang und endet vor dem Ohr. Der Dünndarmmeridian ist ein Yang-Meridian und besteht aus 19 Punkten.

Indikationen in der TCM: alle Beschwerden im Meridianverlauf (Arm, Wange Zahn, Ohren), Brustraum, Brustwarzen, Schleimhäute des Atmungstraktes und Auges, krampflösend, Psyche, Fieber und bei Beschwerden im Verdauungsapparat (Übelkeit, Verstopfung, Durchfall).

 

Der Blasenmeridian (Bl) 

Der Blasenmeridian beginnt am inneren Augenwinkel und zieht nach oben zur Stirn über den Hinterkopf zum Nacken. Ab dem Meridianpunkt Bl 11 teilt er sich in einen mittleren und einen seitlichen Ast, welche beide nach unten parallel zur Wirbelsäule verlaufen. Der mittlere Ast steigt durch die Gesäßregion ab und vereinigt sich schließlich mit dem seitlichen Blasenast, der durch die Kniekehle entlang des seitlichen Unterschenkels und der seitlichen Fußkante zur äußeren Nagelfalz der Kleinzehe zieht. Der Blasenmeridian ist ein Yang-Meridian und beinhaltet 67 Punkte.

Verwendungen in der TCM: Giftausscheidung und Schmerzen im Meridianverlauf; v.a. bei Rückenschmerzen. 

 

Der Nierenmeridian (Ni) 

Dieser Meridian beginnt am Übergang vom vorderen zum mittleren Drittel der Fußsohle seinen oberflächlichen Verlauf und zieht um den mittleren Knöchel entlang des hinteren inneren Beines. Oberhalb des Schambeins liegt er 1,25 cm  seitlich der Körpermittellinie und endet am Unterrand des Schlüsselbeins. Der Nierenmeridian ist ein Yin-Meridian und besteht aus 27 Punkten.

Indikationen in der TCM: Beschwerden im Meridianverlauf ( Unterbauch, kleines Becken, Brustkorb – der Niere wird die Funktion „Einatmen“ zugeordnet), Störungen der Organe Niere und Blase, des Wasserhaushaltes (Ödeme, Durchfall, Verstopfung, Schweißregulation, Harndrang), Niere gilt als Basis der Vitalität, der genetisch festgelegten Lebenskraft, Sexualität, körperliche und geistige Aktivität; die Niere „regiert“ die Knochen und das Mark.

 

Der Perikardmeridian (Pe) 

 

Der Perikardmeridian beginnt seinen oberflächlichen Verlauf im 4. Rippenzwischenraum seitlich der Brustwarze und zieht über die Achsel und inneren Oberarm zur Ellenbeuge. Zwischen zwei Sehnen des Unterarms verläuft er über den Unterarm und endet im Zentrum der Mittelfingerspitze. Der Perikardmeridian ist ein Yin-Meridian und besteht aus 9 Punkten.

Verwendungen in der TCM: „äußerer Schutz des Herzens“, d.h. Schutz für Herz und Kreislauf, er versorgt das Herz als Organ (der Herzmeridian ist für die Funktion des Herzens im übertragenen Sinne zuständig – Seele und Hirnrinde), weiterhin Beschwerden im Meridianverlauf, Beschwerden, die vorne aufsteigend empfunden werden (Übelkeit, Erbrechen), ZNS-Symptomatik (Krampfzustände), Psychiatrie (Reizbarkeit), Hitzesymptomatik (fieberhafte Zustände, Entzündungen, Malaria).

 

Der Meridian des 3fachen Erwärmers (3E) 

Er beginnt an der seitlichen Nagelfalz des Ringfingers und zieht über den Handrücken zwischen Elle und Speiche zum Ellenbogen und hinterem Oberarm. Er bildet das „hintere Schulterauge“, verläuft über den Nacken über das Schläfenbein, umkreist das Ohr und endet schließlich an der seitlichen Augenbraue. Der Meridian des 3fachen Erwärmers ist ein Yang-Meridian und besteht aus 23 Punkten.

Verwendungen in der TCM: Beschwerden im Meridianverlauf (Erkrankungen von Ohr, Kopf, Taubheit, Augenkrankheiten, Schläfenkopfschmerz, Migräne, hintere Schulterpartie), Flankenschmerz, Koordination der Funktion von Atmung, Verdauung, Urogenitale; Wetter- und Windempfindlichkeit.

 

Der Gallenblasenmeridian (Gb) 

Der Gallenblasenmeridian beginnt am äußeren Augenwinkel und verläuft im Zickzack über den Kopf zum Nacken. Über das Schlüsselbein zieht der Hauptast über die seitliche Brustraumwand nach unten zur Hüftregion. Weiter verläuft er entlang dem seitlichen äußeren Bein und endet an der Außenseite der 4. Zehe. Der Gallenblasenmeridian ist ein Yang-Meridian und besteht aus 44 Punkten.

Indikationen in der TCM: Schmerzen im Meridianverlauf, Gallenerkrankungen, Ohrerkrankungen, Tinnitus, Schwindel, Stimmungslage.

 

Der Lebermeridian (Le) 

Dieser Meridian beginnt am seitlichen Nagelfalz der Großzehe und verläuft über den Fußrücken und inneren Unterschenkel zum Kniegelenk. Er zieht über den inneren Oberschenkel weiter über das Schambein und endet im 6. Rippenzwischenraum auf einer gedachten senkrechten Linie der Brustwarze. Der Lebermeridian ist ein Yin-Meridian und besteht aus 14 Punkten. 

Indikationen in der TCM: Beschwerden im Meridianverlauf, Neuromotorik, Depression, Augenbeschwerden, Leber gilt als Blutspeicher, ist verantwortlich für den glatten Fluss des Blutes, daher bei „Blutkrankheiten“ (Menstruation, Blutdruck).

 

Fazit

Alle zwölf Hauptmeridiane erreichen wir mit unsere

Aku-Press- Line.

 


Meridiane endlich durch Wissenschaft bestätigt

Alle Körper sind in ihrer Natur elektromagnetisch und die Wissenschaft kann diese Frequenzen mit moderner Technik wie EKG’s oder Magnetresonanztomographie seit vielen Jahren messen.

Zahlreiche Studien belegen, dass die Energiebahnen und -punkte Strom leiten, selbst wenn keine Nadeln verwendet werden. Bei der Akupressur werden solche energetischen Effekte ausgelöst. Kürzlich bestätigten Wissenschaftler an der Seoul National University die Existenz der Meridiane, indem sie auf das „Primo-Gefäßsystem“ verwiesen. Sie sagten, dass dieses System ein wichtiger Teil des kardiovaskulären Systems ist.

Die aktuellen koreanischen Forscher glauben jetzt, dass das Primo-Gefäßsystem in der Tat die physische Komponente des Akupunktur-Meridian-Systems ist.

Zuvor hatte der nordkoreanische Wissenschaftler Kim Bong-Han vorgeschlagen, dass er schon in den frühen 1960er Jahren die Meridiane fand. Dr. Kim Bong-Han zeigte vor über 50 Jahren, dass röhrenförmige Strukturen existieren, die weder dem Blutgefäßsystem noch dem Lymphgefäßsystem zugeordnet werden können. Sie bilden ein dichtes Netzwerk, was sich frei im Körper ausbildet, aber dennoch teilweise den Verläufen von Nerven, Blut- und Lymphgefäßen folgt.

Farbstoff sorgt für Sichtbarkeit

Die koreanischen Wissenschaftler studierten orientalische Medizin mit biophysikalischen Methoden, in dem sie mit einem speziellen Farbstoff die Meridiane einfärbten. Durch die Injektion des Farbstoffs auf Akupunkturpunkte, waren sie in der Lage dünne Linien zu sehen. Eine Färbung zeigte sich nicht an Stellen, wo keine Meridiane vorhanden sind.

Die Forscher fanden heraus, dass die Meridian-Linien nicht auf die Haut beschränkt sind, sondern in der Tat ein konkretes Kanalsystem bilden, durch die Flüssigkeit fließt und das sich diese Flüssigkeit ansammelt um Stammzellen zu bilden.

Zuvor verwendeten Wissenschaftler eine Kombination von bildgebenden Verfahren und CT-Scans, um konzentrierte Punkte von mikrovaskulären Strukturen zu beobachten. Diese Strukturen entsprechen eindeutig der Karte von Akupunkturpunkten, die die chinesischen Energetiker in alten Zeiten geschaffen hatten.

In einer Studie, welche im „Journal of Electron Spectroscopy and Related Phenomena“ veröffentlicht wurde, verwendeten die Forscher Kontrast-CT-Bildgebung mit Strahlung auf Nicht-Akupunkturpunkte sowie auf vermeintliche Akupunkturpunkte. Die CT-Scans ergaben eindeutige Unterscheide zwischen den anatomischen Strukturen.